Osnabrück. Es klang wie ein kleiner Stoßseufzer: „Wir haben so lange nicht gemeinsam gefeiert. Es wird Zeit“, stellte Hildegund Twardon fest. Die Leiterin vom Haus Dorette gab den Startschuss für das Weinfest. Alleinunterhalter Dominik Ortner sorgte mit einem bunten musikalischen Programm für gute Stimmung in der Senioreneinrichtung.

Zum Weinfest, der Name lässt es vermuten, gehörte natürlich auch der Rebsaft. Sonja Richter vom Hauswirtschaftsteam hatte den bei den Bewohnerinnen beliebten lieblichen Müller-Thurgau besorgt. Außerdem war auch eine alkoholfreie Variante im Angebot.

„Bevor ich mich vorstelle, trinken wir einen kräftigen Schluck“, forderte Dominik Ortner auf. Der Alleinunterhalter berichtete, dass er 2013 vom „schönen Tirol ins schöne Bramsche“ umgezogen sei. Mit Akkordeon und passender zünftiger Tracht sorgte er anschließend für die passende musikalische Unterhaltung.

Natürlich gab es das eine oder andere bewährte Trinklied („Trink, Brüderlein, trink“, „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, „In München steht ein Hofbräuhaus“). Aber Ortner präsentierte den Bewohnerinnen auch Lieder aus zahlreichen anderen Musikgattungen. Dazu gehörten Walzer, internationale Tänze, Schlager, Volksmusik und auch Rock’n’Roll. Zudem stimmte der Musiker ein Medley mit Stücken von Udo Jürgens an, das „Mit 66 Jahren“, „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, „Ich war noch niemals in New York“ oder „Griechischer Wein“ umfasste. Ortner hatte Lieder versprochen, die zum Schunkeln und Mitsingen einladen – und Wort gehalten.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte das Haus Dorette in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht, wie sonst gewohnt, mit den Bewohnerinnen die beliebten Feste feiern können. Im September fand bereits ein Theaternachmittag und jetzt das Weinfest statt. Einrichtungsleiterin Hildegund Twardon hofft, dass nun nach und nach die gewohnten Aktivitäten wiederaufgenommen werden können.

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